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Schuhe,Schuhe,Schuhe…

Wenn es um die Ausrüstung einer langen Tour geht, steht die Frage nach dem passenden Schuh in etwa gleich wie die des Rucksacks, nämlich ganz oben!

Immer wieder werde ich angefragt was ich denn trage, was ich empfehlen kann und was meine Erfahrungen sind. In diesem kleinen Erfahrungsbericht werde ich dies gerne mal kundtun und vielleicht habe ich sogar den einen oder anderen Tip mit dabei:

Um es gleich vorneweg zu nehmen, den ultimativen Tip oder die Kaufempfehlung gibt es auch von mir nicht, denn beides gibt es schlicht nicht. Kaum ein menschlicher Fuss ist gleich wie der andere, darum sind viele der Schuhtests nicht relevant oder aussagekräftig. Kaum ein Mensch der die Schuhe zum gleichen Zweck nutzt, gleich läuft oder sich um den Schuh kümmert.

Persönliche Erfahrung: Ich komme aus dem alpinen Bereich, sei es vom Klettern, Hochtouren oder Trekking. Fast die Hälfte des Lebens habe ich tagtäglich, viele Stunden, meine Füsse in schwere Bergschuhe gepfercht, sei es auf der Arbeit, im Cockpit oder in der Freizeit. Man kann vielleicht sagen, dass ich in solchen Schuhen auf die Welt gekommen und aufgewachsen bin! Als ich mich entschied Norge på langs zu laufen, hiess das für mich komplett anders zu denken was das Schuhwerk anging. Ich konnte nun wirklich nicht mit einem steigeisenfesten, zwei Kilogramm schweren Bergschuh fast 3000 Kilometer durch das Fjell zu laufen. Da ich auch im Umfeld nicht auf allzu viele Erfahrungswerte zählen konnte, informierte ich mich anhand all der Tests im Internet, Zeitschriften oder anderen Portalen. Und tatsächlich, es schien den Trekkingschuh zu geben: den Hanwag Alaska GTX. Sehr viele Fernwanderer trugen ihn und waren allem Anschein an sehr zufrieden. So entschied ich mich, entgegen meinen Prinzipien, den Schuh zu kaufen und erst dann zu testen.

Zwei Paar Schuhe und etwa 5000 Kilometer später, zolle ich diesem Schuh einen grossen Respekt. Gerade die extremen Verhältnisse im Wasser 2013 (wo er mehr die Aufgabe eines U-Bootes hatte) und 2015 im Schnee, zeigten die grossen Qualitäten des Schuhs auf! Die Weichheit des Lederschuhs, die sehr grosse Dämpfung der Sohle waren für mich zu Beginn ein grosser Gewöhnungsfaktor. Meine Füsse schienen damit aber keine Probleme zu haben. Da hatte die enorme Strassenlauferei mehr Tribut gefordert und hier spielte es definitiv keine Rolle welchen Schuh ich benutzte, Asphalt tötet jeden Fuss!

Für kürzere Touren 2-4 Wochen und anspruchsvolleres Gelände, wie z.B. das Narvikfjell, war mir die Trekkingschuh Variante allerdings dann doch zu weich. Mit der Zeit verlor der Hanwag Alaska GTX deutlich an Stabilität um die Knöchelachse, weil das Leder immer geschmeidiger wurde. Die Dichtheit des Nubukleders ist trotz intensiver Pflege auch irgendwann an der Belastungsgrenze angekommen. Die Gore Tex Membrane verhinderte zum Schluss auch keinen Wassereinbruch mehr und wenn Wildleder mal mit Wasser kontaminiert ist, wird der Schuh schwer, wird pampig und hat auch einen ziemlich üblen Geruch im Programm.

Was ich eigentlich schon nach der Norge på langs Tour geplant hatte, führte ich nun aus und wechselte wieder zu den Bergschuhen zurück. Gerade in den letzten Jahren haben sich viele Hersteller von traditionellen Bergschuhen auch mit dem boomenden Trekkingsektor befasst und ihre Schuhe weiterentwickelt. Entstanden sind nun Zwitter der beiden Sparten, welche viele Eigenschaften miteinander verbinden. Die Schuhe sind meist alle bedingt steigeisenfest, haben eine Gore Tex Membrane kombiniert mit Wildleder und heute Standart: eine Vibram Sohle. Am auffälligsten ist aber das deutlich reduzierte Gewicht, dass zuweilen unter 1600 Gramm/das Paar fällt.

Meine Füsse scheinen ein gewisses Flair für italienisches Schuhhandwerk zu haben und so kam für mich entweder La Sportiva oder Scarpa in die Auswahl. Beide Schuhmarken trage ich seit Anbeginn meiner Bergzeit und konnte noch nie etwas negatives feststellen.

Mit dem La Sportiva Karakorum Trek wählte ich 2018 einen Schuh der neusten Generation von kombinierten Modellen. Tragbar im Gebirge, aber auch prädestiniert für das lange Trekking mit hohem Gewicht, erwies sich der Schuh als perfekte Variante für mich.

Der Schuh ist deutlich massiver als ein typischer Trekkingschuh und daher wohl für die meisten Wanderer nicht geeignet, oder zumindest sehr gewöhnungsbedürftig. Für meine Zwecke aber hervorragend geeignet, sei es im Geröll, auf der Strasse und kombiniert mit Gamaschen auch beim furten von kleinen Bächen. Doch genau da trat ein überraschendes Problem auf, der Schuh war an beiden Füssen undicht. La Sportiva untersuchte den Schuh und stellte beidseitig gerissene Gore Tex Membranen fest. Es musste sich definitiv um einen „Montagsschuh“ handeln, denn Undichtheit war noch nie ein nennenswertes Problem bei La Sportiva. Selbstverständlich wurde mir umgehend Ersatz angeboten, oder ich konnte einen anderen Schuh wählen. Da die Entwicklung mittlerweile sehr viel Fahrt aufgenommen hatte, entschied ich mich für 2020 weitere Modelle zu testen.

Bei La Sportiva fiel mir sehr schnell der neue Trango Alp Evo GTX ins Auge. Nahtlos, eine Gore Tex Membrane und wieder einen Deut leichter, waren für mich ausschlaggebende Faktoren den Schuh zu testen. Das der Schuh etwas weniger bullig ist als der Karakorum, kommt mir deutlich entgegen und das weniger an Gewicht fühlt sich hervorragend an. Hier einen bedingt steigeisenfesten Bergschuh an den Füssen zu haben, der auch für die Kletterei geeignet ist, muss man schon wissen…. den spüren tut man es definitiv nicht mehr. Kombiniert mit der Gore Tex Gamasche sind Bachläufe bis 30-40 cm Wasserstand und einer Breite von 50 Metern problemlos zu durchwaten, ohne nasse Füsse zu bekommen. Gerade im Norden ein nicht unwesentlicher Vorteil!

Leider ist der Test in Norwegen bis jetzt „Coronabedingt“ ins Wasser gefallen, doch ich bin mir sehr sicher, dass dies kein Problem für diesen hervorragenden Schuh werden wird.

Der Markt ist breiter geworden und so hat auch Scarpa, welcher bis jetzt ein sehr spezifisches Programm für den alpinen Gebrauch führte, sich an das Trekkingbusiness herangewagt. Gerade die Familie der Ribelle-Schuhe war als typische Klettersteig- und Alpinschuhe bekannt. Mit dem Ribelle Lite HD hingegen, hat sich das Blatt gewendet. Die weitherum bekannte, sehr steife Fiberglas Einlage in der Sohle, die oft einen etwas eigenen Gang des Trägers hervorbrachte, wurde deutlich abgespeckt. Die Zehenpartie wurde etwas mehr abgerundet und das Perwangerleder ausgedünnt, was ein deutlich geringeres Gewicht bedeutet. Mit gerade mal noch 660 Gramm je Schuh, ist diese Variante wohl eine der leichtesten seiner Kategorie, trotz der hohen Stabilität und Festigkeit. Auch hier ist die bedingte steigeisenfestigkeit Programm und somit ist der Schuh auch bestens im Gebirge einsetzbar.

Der La Sportiva Trango, wie auch der Scarpa Ribelle Lite HD, erfüllen alle Wünsche von mir. Stabilität, Tragekomfort, Gewicht und Dichtheit überzeugen in allen Bereichen. Die Einsetzbarkeit ist nahezu unbegrenzt, selbst längere Strassenabschnitte liegen jetzt drin!

Die einzige Herausforderung wird wohl sein…. welcher Schuh kommt mit in den Norden 😉 Hier wird aber wohl der Trango die Nase eine Spur vorne haben.

Ein paar persönliche Tips: Braucht es spezielle Schuhe für eine Fernwanderung? Grundsätzlich nein. Der überwiegende Teil jener, die sich für eine Fern- oder Langdistanzwanderung entscheiden, werden wohl schon Erfahrung mit Wanderungen gemacht haben. Der typische „Kerkeling-Coachpotato-Hiker“ ist wohl eher in der Minderheit. Wer bis jetzt einen Schuh am Fuss hatte und damit zufrieden war, sollte sich nur bedingt auf Experimente einlassen. Es gibt Läufer die mit einem 50 Euro Schuh aus dem Billigdiscount glücklich sind, es gibt Läufer die sich für 1000 Euro einen persönlich zugeschnittenen Leistenschuh an ihren Problemfuss schneidern lassen. Egal wie und egal was, wenn es passt, sollte man seinem Schuh treu bleiben. Bei einer bestimmten Marke zu bleiben macht im allgemeinen Sinn, denn man hat sich an den Schnitt, die Passform und vielleicht auch an andere Details gewöhnt und kann den Schuh einschätzen. Aber es kann Sinn machen, sich innerhalb der Markenfamilie umzuschauen, evt. gibt es dort Nuancen, die sich auf 1000 Kilometer positiv bemerkbar machen können. Ich habe mich in 30 Jahren auf zwei Marken konzentriert, die wie für meinen Fuss geschaffen sind. Da ich ein breites Spektrum abdecke, vom Klettern, Hochtouren bis zur Fernwanderung, benutze ich meist zwei verschiedene, an die Verhältnisse angepasste Schuhpaare.

Braucht es Beratung bei der Anschaffung eines neuen Schuhs? Wenn man ganz genau weiss was man will, dann wohl kaum. Ich empfehle aber immer wenn möglich, eine persönliche Beratung in Anspruch zu nehmen. Gerade wenn man über die Jahre eine Vertrauensperson auserkoren hat, die selber über eine grosse Erfahrung besitzt, kann dies die eine oder andere negative Überraschung fernhalten. Gerade wenn ein Schuh nicht passt, defekt ist oder Fragen auftauchen, z.B. über die Pflege, dann helfen solche Menschen enorm viel weiter. Nicht zu verachten ist der persönliche Draht der Kundenberater zu Herstellern oder deren Vertreter. Für mich ein wichtiger Aspekt und ich schätze auch den Kontakt zu Profis, den Herstellern, ihrer Philosophie der Entwicklung eines Schuhs. Ich habe hier schon einige Male davon profitiert!

Muss ein neuer Schuh eingelaufen werden? Die heutigen Materialien sind deutlich „liebevoller“ zu den Füssen, als die alten Lederstiefel von früher. Eigentlich kann man die Frage mit Nein beantworten, der Schuh passt sich sehr schnell an den Fuss an. Für längere Unternehmungen würde ich aber ein eintragen weiterhin empfehlen. Tritt auf den ersten Kilometern trotz allem ein Problem auf, kann dies unter Umständen ein sehr unangenehmer Reisebegleiter über lange Zeit werden. Wenn ich einen neuen Schuh vor einer längeren Tour anschaffe, dann setze ich diesen schon beim „Training“ ein. Meist haben die Schuhe schon c.a. 300-500 Kilometer auf dem Tacho, wenn ich damit losziehe.

Sind länderspezifische Marken besser? Eine oft gestellte und sicher auch berechtigte Frage. Sind skandinavische Schuhe besser für das Fjell gemacht, oder amerikanische Dessertboots für die Wüste in Arizona? Die Entwicklung ist in den letzten zehn Jahren enorm fortgeschritten, was die universelle Nutzung der gesamten Ausrüstung angeht. Die Unterschiede sind zum Teil so minimal, dass sich vielleicht noch Profis damit befassen. Ob der schwedische Lederstiefel besser im Fjell ist, als der italienische, ob die Kletterausrüstung aus der Schweiz besser ist für die Alpen als die amerikanische, das werden wohl die wenigsten wirklich entscheiden können. Hier spielen wohl mehr die persönlichen Präferenzen, Vorzüge und schlussendlich auch der Preis! Auch wenn ich oft bekannte Marken trage, ist mir der Name, und wenn vertretbar… der Preis aber auch das Herstellerland völlig unwichtig. Ich habe meine Entscheidungsparameter und wenn ein Artikel diese erfüllt, dann werde ich es auch anschaffen. Dass in der heutigen Zeit Nachhaltigkeit selbstverständlich sein sollte, spricht für sich. So informiere ich mich laufend über die Herstellung der Ware, den ökologischen Fussabdruck (der auch heute leider immer noch nicht überall wirklich befriedigend ist!) und bin immer wieder im persönlichen Kontakt mit Verantwortlichen. Schöne Hochglanzprospekte, teuer produzierte Produkte-Teaser und unersättliche Social Medias Performances imponieren mir keineswegs. Nicht mehr benötigte Ausrüstungsgegenstände, Kleider oder Schuhe die noch gut nutzbar sind, finden seit Jahren den Weg ins Hochland von Nepal, überbracht durch einen persönlichen Kontakt.

Wie gut muss Schuhpflege sein? Wie schon oft in meinem Blog erwähnt, habe ich eine spezielle Beziehung zu meinen Schuhen! Eine die sich aber über all die Jahre bewährt hat, den „pflegst Du Deine Schuhe, pflegst Du damit auch Deine Füsse“! Wenn ich in den Wander- oder Gebirgshütten die Schuhe betrachte und wie mit denen umgegangen wird, dann bleibt meist ein ungläubiges Kopfschütteln zurück. Das Kopfschütteln wird dann noch etwas intensiver, wenn ich die Leute über ihre „schlechten“ Schuhe und die „unfähige“ Schuhindustrie reden höre. Eine gute und sinnvolle Pflege verlängert nicht nur die Nutzungsdauer, sondern auch das Wohlbefinden der Füsse. Schuhe nach einem langen Tag zu reinigen, innwendig und aussen trockenen zu lassen (wenn möglich nicht auf dem brandheissen Ofen!!) und wenn nötig einzufetten oder imprägnieren, wäre eigentlich kaum ein Aufwand und würde dem Schuh auch gerecht. Denn, alle die es nicht machen, sollen sich doch mal 24 Stunden ohne Schuhe in ihrer Umwelt bewegen… ich bin sicher, der eine oder andere wird das Schuhwerk wieder schätzen lernen! Übrigens, jeder Hersteller weist auf seinen Kanälen auf die richtige Pflege hin und so sollten dann die synthetischen Schuhe nicht mehr mit Wachs eingecremt werden 😉 Oft beobachtet…..

Gute Schuhe=keine Probleme? Wenn es so einfach wäre, hätten Orthopäden wohl keine Arbeit mehr! Nebst den Schuhen, sollte natürlich auch deren Inhalt gepflegt werden. Bei Problemfüssen wie Senk- Spreiz- oder Plattfüssen ist ein Gang zum Spezialisten angebracht. Mit den heutigen Einlagen sind praktisch alle Schuhe auch für solche Leute einsetzbar. Der Aufwand lohnt sich immer, den Probleme mit den Füssen, gehen zu Lasten der Gelenke und des Rückens. Heutzutage werden die Füsse immer mehr zu Gesichtern. Jede kleinste Art von Hornhaut wird weggeraspelt, es werden fettigste Cremen benutzt um ja eine geschmeidige Ferse zu bekommen. Alles Dinge, die den Fuss immer empfindlicher machen. Schutzfaktoren wie Hornhaut oder Verdickungen der Haut fehlen und die Blasen sind vorprogrammiert. Da braucht es dann nur noch eine kleine, feine Naht im Schuh und schon ist das Desaster da. Der Fuss wird über eine lange Zeit im Wanderschuh keinen Schönheitswettbewerb mehr erhalten, aber er wird sich selber schützen, mit all seinen Mechanismen. Wer als Vorbereitung ab und zu barfuss läuft, den Wanderschuh auch mal auf dem Arbeitsweg anzieht, der Natur freien Lauf lässt, wird deutlich weniger Probleme haben. Ich habe definitiv gut reden, habe ich doch selten bis nie Probleme mit meinen Füssen. Ausser 2013 auf meiner Norge på langs Tour! Die Kombination aus vielen Faktoren, meine Unwissenheit und sicher ein wenig auch mein Ehrgeiz, haben dazu geführt, dass ich in eine scheussliche Beinentzündung geraten bin, die mich 1500 Kilometer durch Norwegen begleitet hat und schlussendlich auch zum Abbruch führte. (Nachzulesen in meinem Buch: Schritt für Schritt nordwärts). Schlussendlich habe ich vieles daraus gelernt und auch die Konsequenzen daraus abgeleitet.

Gibt es etwas zwischen Fuss und Schuh? Und ob! Die Socken, oder Strümpfe, werden viel zu wenig beachtet und es ist gut zu beobachten, dass viele sogenannten Schuh- oder Fussprobleme eigentlich von den Stofffetzen im Schuh herrühren. Die Tradition, in Wanderschuhen dicke und warme Socken zu tragen, hält sich bis heute ehern. Man verspricht sich das immer noch als Allheilmittel gegen Blasen und weiss oft nicht, dass gerade zu dicke Socken genau dies fördern können. Die Innenschuhe sind heute fast bequemer als Hausschuhe, eigentlich würde nichts dagegen sprechen ohne Socken in die Schuhe zu hüpfen. Durch die immer grösser werdende Dichtigkeit gegen innen, wird die Atmungsaktivität gegen aussen immer anspruchsvoller. Gute Luftzirkulation im Schuh ist das A und O gegen Blasen und dadurch bekommt die Socke einen wesentlich höheren Stellenwert. Wenn eine Stelle trocken reibt im Schuh, dann stellt man das relativ schnell fest, es brennt und stört, verursacht zum Teil sogar einen leichten Schmerz. Ist die Reibung feucht, stellt man dies meist zu spät fest, der Schaden ist angerichtet. Hier spielt die Socke eine grosse Rolle! Eine Abhandlung über Socken zu schreiben, würde aber definitiv zu weit führen, hier sind die, sprichwörtlich, Geschmäcker zu unterschiedlich. Mein Tip: Lieber eine dünnere, eng anliegende Socke anziehen und ein zweites Paar griffbereit haben, regelmässig wechseln und trocken lassen (kann gut zum trockenen am Rucksack angehängt werden). Falls die Gefahr einer Reibung besteht, lieber dort prophylaktisch ein Blasenpflaster aufbringen. Auf jedenfall, bei geringster Wahrnehmung einer Scheuerstelle, wenn möglich, lange kühlen und sofort ein Pflaster anbringen. So verschwindet die Blase schnell wieder, ohne dass das hässliche aufschneiden und aufstechen notwendig wird. Dies sollte sowieso vermieden werden, da die Folgen einer Infektion tausendmal schlimmer sind!

So, das war ein kleiner Exkurs in die Welt meiner Schuhe und Füsse. Ich hoffe, vielleicht die eine oder andere Frage beantwortet oder Inputs gegeben zu haben. Wer noch Fragen hat oder mehr Informationen zum eben vorgestellten hat, dem werde ich gerne weitere Auskünfte geben: npl2013@bluewin.ch

Selbstverständlich werden viele Läufer ihre eigenen Erfahrungen, die sich von meinen unterscheiden, gemacht haben. Ich bin weder ein Ortophäde, Schuhhersteller oder Arzt und beziehe mich einzig und alleine auf meine Erfahrungen und Informationen, die ich, laut meinem persönlichem Trackbook, auf rund 20`000 Kilometern in den letzten 10 Jahren gesammelt habe. Und bisher ist eigentlich auch alles rund gelaufen… 🙂

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