Harte Tage…

Nach dem super Skjækerhattendag und dem tollen Empfang in der „Enklave“ Gaundalen, wo keine Strassen oder Wege hinführen,folgten dann die etwas gröberen Tourtage. Am Abend traf mit Øyvind ein weiterer NPL Läufer in Gaundalen ein.Der 23 jährige ist seit dem 22.Mai unterwegs und hatte bis jetzt nur die schlechtesten Verhältnisse die man sich denken mag.Wir beschlossen gemeinsam durch das Blåfjell Richtung Nordli zu gehen.Die Strecke ist komplett weglos und weitab von aller Zivilisation.Von Gaundalen führt eine alte,stillgelegte Telefonleitung nach Gievsjøen,einem weiteren Hof ohne jeglichen Anschluss an Zivilisation.Die Navigation fiel uns deswegen relativ einfach,obwohl es nun wieder neblig und regnerisch war.Langsam vermisste ich „meine“ Finnen mit Dackel,welche ich schon lange hätte treffen wollen.Der Weg war tief und schlammig,jeder Schritt kostete die Kraft zweier. 5 Kilometer vor Gievsjøen sahen wir dann etwas buntes im Wald unter einer Zeltplane sitzen…

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Es waren tatsächlich die Finnen
http://www.norwaybyfoot.com

Es hat mich sehr gefreut sie zu treffen,und hoffe sie kommen gut nach Lindesnes.

Øyvind und ich verbrachten die Nacht in Gievsjøen,was man tunlichst nicht empfehlen kann. Grauslich in jeder Hinsicht,und auch noch bezahlen dafür !!
Die Wanderung durch das Blåfjell startete mitten in einem Gebiet,in welchem 2 Tage zuvor Bären gesehen wurde.Nun singen um 5.00 in der Früh war nicht mein Ding,so redeteten wir etwas lauter. Wir liefen etwas höher im Terrain und hatten so gute Bedingungen im weglosen Fjell.Steine und Heidekraut,ab und zu einen Bach überqueren.Das Ganze im Nebel der bis Mittag anhielt.Navigation ging nur nach Kompass und Karte.Nachmittags riss es auf und die spektakuläre Landschaft kam hervor….

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Wir bewältigten rund 35 Kilometer bevor uns eine Regenfront nach 14 Stunden ein Ende setzte.Campen….

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Der Morgen ein Hammer.Wir rechneten mit rund 6 Stunden bis nach Nordli….doch das Fjell zeigte uns den Meister! Hochgehende Bäche,Moor und Schlamm überall und grosse Schneefelder zwangen uns ein langsames Tempo auf.Für mich kein Problem,Øyvond kam kangsam in ein zeitliches Problem,hatte er doch einen Termin im Børgefjell am Freitag.Während ich in Steinbredstunet auf den Camping ging und das warme,trockene Häuschen vorzog,es regnete mittlerweilen wieder,zog Øyvind weiter nach Nordli und Kvelia.Weitere 20 Kilometer !!

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Facebook von Øyvind:Alvis på tur

Es hat mich sehr gefreut mit ihm unterwegs zu sein,und ich hoffe dass er Mitte August gut am Nordkap ankommen wird.

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Norgi und ich werden nun der Strasse nach Røyrvik folgen,da die Berge noch voller Schnee sind.Normalerweise liegt hier mitte April soviel Schnee !!! Die Verhältnisse sind,gelinde gesagt, eine Katastrophe.Da ich aber nun das schlimmste hinter mich gebracht habe, und die Wettervorhersagen wärmeres und trockeneres Wetter ansagen,bin ich sehr zuversichtlich.
Ansonsten geht es mir und meinen Beinen bestens. Die bevorstehenden 80 Strassenkilometer werde ich aber genau beobachten 😉
Bis bald…….

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