Umbukta Fjellstue

Nachdem ich gestern dann doch noch Besuch bekam,2 Familien mit 7 Kindern, wurde die Nachtruhe doch etwas kurz. War aber trotzdem ein netter Abend mit lustigen Mo i Ranern.
Obwohl die Wetterprognose eher schlecht war,ging ich heute um 7.00 los Richtung Umbukta. Vorangeschlagt waren rund 7 Std. Marschzeit. Zum Glück beschränkten sich die Niederschläge auf die erste Stunde und danach wie so oft, ein grauer Deckel.
Zu Beginn durch das Storskardet Hochtal an den Storakersvatnet, einer der grössten Stauseen Nordnorwegens.

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Durch den durchbrochenen,grauen Wolkendeckel war das Lichtspiel enorm in dieser grossen Weite. Und einmal mehr werden die riesigen Distanzen bewusster, wenn man stundenlang läuft und doch immer weit zurücksieht.

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Nachdem ich dann durch das letzte Moor gegen Umbukta kam, wurde dann ganz schnell klar dass die 4 Wochen Schön mit bis 25º (jawohl das war bis vorgestern ) auch Wirkung auf die Skandinavische Luftwaffe hatte. Hatte ich das metallische Klingen der sich wetzenden Saugrüsel schon öfters im Wald gehört, gesehen hatte ich sie noch nicht…
bis gestern und eben heute. Kaum blieb man stehen, war man sofort schwarz von diesen pieksenden Dinger.Selbst die Norweger sagen, heuer seien die Biester so aggresiv wie noch nie.Also, wer nach Skandinavien reisst dieses Jahr,Schutzmittel Stufe Extrem hoch 😉

Doch, nun war es geschafft, die urgemütliche Fjellstue und ihr Auschank in Griffnähe. Der Hausmeister ist erst morgen hier, nicht ganz unbekannt für die NPLer, hat er doch zweimal die Tour gemacht, Sommer und Winter.

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Das 2. Depotpaket wartete auch schon  auf mich, und das etwas länger, zuerst gab es den obligaten Hamburger.
Nicht schlecht staunte ich, als da ein ähnlicher Lastenwanderer aus dem Busch daherkam. Ein weiteter NPL Läufer der ebenfalls ein Depotpaket bereitliegen hatte. Pål Inge ist schon etwas länger unterwegs und mit Ski gestartet. Er hatte noch Glück und kam knapp am Wasserdesaster vorbei, er hatte sogar noch sommerliche Temperaturen im Süden. Wir sind heute die gleiche Strecke ein Stunde auseinander gelaufen und er hatte ein paar hundert Meter neben der Hütte gezeltet.
Wir werden wohl beide morgen hierbleiben und neu organisieren.

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